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Jens Peters
Geschäftsführer
Am Holzbach 5-7
48231 Warendorf

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Intensivtransport

Von Intensivstation zu Intensivstation

Foto: T. Marks - DRK Warendorf e.V.

Anfang 2013 wurde ein überarbeitetes Intensivtransportwagenkonzept an der DRK-Rettungswache in Warendorf umgesetzt. Ein Intensivtransportwagen (ITW) und ein Verlegungsnotarzteinsatzfahrzeug sind nun 24-Stunden einsatzbereit.

Das Equipment des ITW ist speziell auf die Verlegung von Intensivpatienten ausgelegt. Für die Beatmung des Patienten steht ein Notfallrespirator "Medumat Transport" zur Verfügung, unter dem ähnliche Beatmungsverhältnisse wie auf einer Intensivstation möglich sind. Als Ausfallreserve wird ein baugleiches Beatmungsgerät vorgehalten. Um die suffiziente Beatmung des Patienten zu verifizieren, wird ein mobiles BGA-Gerät auf dem Wagen mitgeführt. Dieses Gerät ermittelt alle Standardwerte einer Blutgasanalyse. Die Überwachung des Patienten übernimmt ein "Corpuls³" der über das gängige Monitoring hinaus mit zwei invasiven Druckmesseinheiten, einer Temperaturmessung und Kapnographie ausgestattet ist.

Das Fahrzeug an sich wurde ebenfalls auf sämtliche Bedürfnisse eines Intensivpatienten umgebaut. Durch ein Gurtsystem, welches sowohl an der Fahrzeugwand, wie auch in einem Schienensystem auf dem Boden installiert wurde, kann die Befestigung medizinischer Geräte in dem ITW gewährleistet werden. Zusatzbatterien im Fahrzeug sorgen für eine 230V-Stromversorgung während des gesamten Transportes. Durch diese beiden Komponenten, 230V-Stromversorung und universelles Befestigungssystem, können so gut wie alle Klinikgeräte wie zum Beispiel eine intraaortale Ballonpumpe (IABP) oder eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) der abgebenden Intensivstation sicher transportiert und betrieben werden. Der Intensivtransportwagen wurde mit einem Schwerlasttragetisch ausgestattet, sodass auch adipöse Patienten komfortabel auf der Fahrtrage transportiert werden können.

Intensivtransport
Foto: T. Marks - DRK Warendorf e.V.

  

Die Besatzungen der beiden Fahrzeuge wurden durch ein aufwendiges Kurssystem auf die Verlegungen zwischen den Intensivstationen vorbereitet. Zu diesen Kursen gehörten Fortbildungen wie z.B. der "ERC-Advanced Life Support" und der "DIVI-Intensivtransportkurs", den alle Besatzungsmitglieder mit Erfolg bestehen müssen. Zusätzlich weisen Ärzte einen Facharztstandard vor.

Durch die Kombination aus Verlegungs-NEF und ITW, moderner Medizintechnik, Fahrzeugausbau und ausgebildetem Personal wurde ein flexibles und leistungsstarkes Konzept in Warendorf zur Verlegung  von Intensivpatienten geschaffen.

Zum Leistungsspektrum

Zum Anforderungsformular (www.intensivtransport-nrw.de)

Download: Informations-Mappe

Foto: T. Marks - DRK Warendorf e.V.

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